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UNESCO setzt von äquatorialguineanischem Präsidenten gestifteten Preis aus

Paris (dts) - Die UNESCO hat die Verleihung eines von Äquatorialguineas Präsidenten Teodoro Obiang Nguema geförderten Preis gestoppt. Das teilte die Organisation am Donnerstag mit. Bei der Auszeichnung handelt es sich um einen Preis für Erkenntnisse auf dem Gebiet der Biowissenschaften.

Die UNESCO ließ verlauten, dass über die Zukunft der Auszeichnung im Detail noch entscheiden werden müsse. Menschenrechtsorganisationen laufen seit längerer Zeit Sturm gegen das ursprünglich geplante Vorhaben. Nguema wird Korruption, Amtsmissbrauch und Wahlbetrug vorgeworfen. Der Präsident ist seit 1979 durch einen von ihm angeführten Putsch Amtsinhaber. Im Zuge seiner Machtübernahme ließ er den damaligen Präsidenten, seinen Onkel Francisco Macías, töten.
Frankreich / Äquatorialguinea / Weltpolitik
21.10.2010 · 15:08 Uhr
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