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UNESCO-Chef-Nachfolge weiterhin offen

Paris (dts) - Neun Kandidaten hatten sich zur Wahl gestellt, um die Nachfolge von UNESCO-Generaldirektor Koichiro Matsuura anzutreten. Allerdings erhielt am Donnerstagabend keiner der Kandidaten die erforderliche absolute Mehrheit von 30 Stimmen im Exekutivrat. Wie aus Diplomatenkreisen bekannt wurde, stimmten 22 der 58 Mitglieder des Rates für den umstrittenen ägyptischen Kulturminister Farouk Hosni. Seine Konkurrenten Irina Bokowa (Bulgarien), EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner (Österreich) und Vize-Außenminister Alexander Jakowenko (Russland) kamen auf acht bzw. sieben Stimmen. Hosni war in der vergangenen Zeit wiederholt wegen anti-israelischer Äußerungen aufgefallen. Sowohl Menschenrechtsorganisationen als auch Intellektuelle und Politiker hatten dazu aufgerufen, den Ägypter nicht zu wählen. Am morgigen Freitag soll die nächste Wahlrunde stattfinden.
UNESCO / Wahl
17.09.2009 · 21:21 Uhr
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