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UN-Kommissarin besorgt über Verhaftungen im Iran

Genf (dpa) - Die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, hat sich am Freitag besorgt über die Verhaftungen bei den Protesten gegen die Wiederwahl des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad geäußert.

Auch über Berichte von brutaler Gewalt durch Milizen äußerte sie sich besorgt. Einigen Festgenommenen werde der Kontakt zu Anwälten und ihren Familien verweigert, andere seien verschwunden, sagte sie in einer in Genf verbreiteten Erklärung.

«Die Rechtsgrundlage der Verhaftungen, besonders von Menschenrechtsverteidigern und politischen Aktivisten, ist nicht klar», fügte sie hinzu. «Ich rufe die Behörden mit Nachdruck auf dafür zu sorgen, dass die amtlichen und halbamtlichen Sicherheitskräfte sich strikt an das Gesetz halten», schreibt Pillay. Die UN-Sonderberichterstatter Philip Alston und Frank La Rue riefen den Iran auf, «von übermäßiger Gewaltanwendung und willkürlichen Festnahmen abzusehen und die freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit landesweit zu garantieren».

Konflikte / Wahlen / Iran
19.06.2009 · 14:15 Uhr
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