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UN-Klimakonferenz im südafrikanischen Durban eröffnet

Durban (dts) - Im südafrikanischen Durban ist am Montag die 17. UN-Klimakonferenz eröffnet worden. Um die 20.000 Experten und Delegierte aus knapp 200 Staaten sollen dort in den kommenden zwei Wochen mögliche Lösungen diskutieren, um den drohenden Klimawandel abzuwenden. Im Mittelpunkt steht dabei die Debatte um ein fehlendes Nachfolgeabkommen für das 2012 ablaufende Kyoto-Protokoll, in dem erstmals verbindliche Ziele des Klimaschutzes festgelegt worden waren.

Bei den beiden letzten Klimakonferenzen, 2009 in Kopenhagen und 2010 im mexikanischen Cancún, war dieses Vorhaben gescheitert. Beobachter und Wissenschaftler sehen deshalb auch in diesem Jahr eine Lösungsfindung eher skeptisch. Zudem zeigen einige Länder, beispielsweise die USA und China, wenig Bereitschaft neue verbindliche Klimaziele festzulegen. Der südafrikanische Präsident Jacob Zuma hat derweil am Montag in seiner Eröffnungsrede vor den sozialen und politischen Folgen des Klimawandels gewarnt. Der Klimawandel sei in den Entwicklungsländern und in Afrika eine "Frage von Leben und Tod", für die "eine globale Lösung für das Allgemeinwohl und zum Nutzen der Menschheit" gefunden werden müsse. Nationale Interessen dürften in den Gesprächen über das Klima keine Rolle spielen, so Zuma.
Südafrika / Natur / Umweltschutz / Weltpolitik
28.11.2011 · 23:53 Uhr
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