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UN fordern Untersuchung der Gewalt in Libyen

Genf (dpa) - Eine internationale Kommission soll nach einer Forderung der Vereinten Nationen das brutale Vorgehen der Sicherheitskräfte gegen Regierungsgegner in Libyen untersuchen. Das hat die UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, am Dienstag in Genf erklärt.

«Ausgedehnte und systematische Angriffe auf die Zivilbevölkerung könnten als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bewertet werden», sagte die UN-Hochkommissarin. Sie rief die libyschen Sicherheitskräfte dazu auf, nicht mit Maschinengewehren, Scharfschützen und Kampfflugzeugen gegen Demonstranten vorzugehen.

Gegen die Gewalt in Libyen müsse auch die internationale Gemeinschaft gemeinsam vorgehen, sagte Pillay. «Das libysche Volk ist die Korruption, das Zugutekommen des Reichtums nur an Wenige, die Arbeitslosigkeit und die Missachtung ihrer Rechte leid», sagte Pillay. Die Demonstranten seien deshalb auch nicht zum Schweigen zu bringen. Bereits am Montag hatten Dutzende von Menschenrechtsgruppen eine Sitzung des UN-Sicherheits- sowie des Menschenrechtsrates gefordert, um die Vorkommnisse bei den Aufständen in Libyen zu klären.

Unruhen / UN / Menschenrechte / Libyen
22.02.2011 · 12:21 Uhr
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