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UN fordern Ende der Lösegeld-Zahlungen an Terroristen

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New York (dpa) - Bei Entführungen soll nach Ansicht des UN-Sicherheitsrats künftig kein Lösegeld mehr an terroristische Organisationen gezahlt werden. So solle verhindert werden, dass solche Organisationen auf diese Art und Weise an Geld kommen, hieß es in einer einstimmig verabschiedeten Resolution.

Die Freilassung von Geiseln solle allein mit Verhandlungen erreicht werden. Das Papier, das allerdings nicht bindend ist, ruft die Regierungen weltweit auf, in dieser Hinsicht zusammenzuarbeiten.

Allein mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida kooperierende islamistische Gruppen hätten in den vergangenen drei Jahren mindestens 105 Millionen Dollar (etwa 76 Millionen Euro) an Lösegeld eingenommen, sagte der britische UN-Botschafter Mark Lyall Grant. «Unser Handeln heute zeigt, dass die internationale Gemeinschaft bereit ist, die Entführungen gegen Lösegeld anzugehen, die eine der wichtigsten terroristischen Finanzierungsquellen geworden sind.»

Terrorismus / UN
28.01.2014 · 06:54 Uhr
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