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UN: Flug- und Landwege in Haiti völlig überlastet

Ein Blauhelm-Soldat bewacht ein Fahrzeug der Vereinten Nationen.Großansicht
Genf (dpa) - Der Flughafen und die Zugangsstraßen zu Haitis Hauptstadt Port au Prince sind nach Angaben des UN-Koordinationsbüros für humanitäre Hilfe (OCHA) völlig überlastet. In den nächsten 48 Stunden könnten somit keine neuen Hilfslieferungen nach Haiti geflogen werden, teilte OCHA in Genf mit.

Für neue Güter gebe es keine Lagerungsmöglichkeiten mehr. Auch auf dem Landweg ist der Transport von Hilfsgütern schwierig: Die rund 300 Kilometer lange Fahrt vom Nachbarland Santo Domingo in die haitianische Hauptstadt dauert mehr als 18 Stunden. Grund dafür seien Staus. Der Treibstoff wird immer knapper und teurer und ein Rationierungssystem musste eingerichtet werden.

Die dominikanischen Krankenhäuser an der Grenze zu Haiti sind laut OCHA überfüllt. Es fehlt an medizinischer Ausrüstung. Bisher seien zudem erst 3000 bis 4000 Zelte in Haiti eingetroffen. Nötig wären aber 20 000.

Erdbeben / UN / Haiti
18.01.2010 · 23:01 Uhr
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