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UN-Beobachtern wird nach Massaker Zugang zu Al-Kobeir verwehrt

Damaskus (dpa) - Die UN-Militärbeobachter sind auf ihrem Weg zu der syrischen Siedlung Al-Kobeir aufgehalten worden. Nach Angaben von Aktivisten waren dort gestern 80 Männer, Frauen und Kinder von Milizionären getötet worden. Der Leiter der UN-Beobachtermission erklärte: «Sie werden an Straßensperren der syrischen Armee gestoppt und zum Teil auch zurückgeschickt. Syrische Menschenrechtler hatten die unbewaffneten UN-Beobachter aufgefordert, unverzüglich zu der Siedlung zu fahren. Die Allgemeine Kommission der Syrischen Revolution erklärte, einige Leichen von Opfern seien in ein benachbartes Dorf gebracht worden, wo sie beerdigt werden sollten.

Konflikte / UN / Syrien
07.06.2012 · 15:18 Uhr
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