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Umfrage: Schwarz-Gelb kann Krise meistern

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Berlin (dpa) - Eine Mehrheit der Bundesbürger hält Schwarz-Gelb besonders im Kampf gegen die Wirtschaftskrise für kompetent - die Erwartungen in der Sozialpolitik an die künftige Regierung sind dagegen gering.

Als Ressortchefs im schwarz-gelben Kabinett wollen die Menschen am liebsten den derzeitigen Wirtschaftsminister Karl- Theodor zu Guttenberg (CSU) und Noch-Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) sehen, wie der am Donnerstag veröffentlichte ARD- «Deutschlandtrend» ergab.

Zwei Drittel der Bundesbürger (68 Prozent) glauben, dass eine Koalition aus Union und FDP die richtige Regierung ist, um für neues Wirtschaftswachstum zu sorgen, ergab die für die ARD-«Tagesthemen» gemachte Umfrage von Infratest dimap. Außerdem ist Schwarz-Gelb nach Ansicht von 58 Prozent der Befragten die richtige Wahl, um die Folgen der Wirtschaftskrise zu bewältigen.

In der Sozialpolitik trauen die Menschen in Deutschland Union und FDP dagegen nicht besonders viel zu. 53 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass eine Koalition aus Union und FDP nicht die richtige Regierung ist, um für soziale Gerechtigkeit zu sorgen.

Wer soll in der neuen Bundesregierung Minister werden? Neben Guttenberg (75 Prozent) und von der Leyen (68 Prozent) wollen die Menschen in Deutschland gerne FDP-Chef Guido Westerwelle (67 Prozent) und Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) (52 Prozent) im Kabinett sehen. Wenig Zustimmung gibt es dagegen für CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer (23 Prozent) und FDP-Generalsekretär Dirk Niebel (17 Prozent).

Einer Emnid-Umfrage für den Sender N24 zufolge ist nur etwa jeder dritte Bundesbürger für eine große Steuerreform. Hingegen gaben 59 Prozent der Befragten an, dass kleinere Korrekturen beim Steuersystem reichen würden. 68 Prozent sprachen sich dafür aus, dass der Kündigungsschutz nicht angetastet wird. Jeder zweite Befragte (53 Prozent) will auch nicht am umstrittenen Gesundheitsfonds rütteln. Für die Sicherheitsbehörden wünschen sich die meisten Bürger mehr Kompetenzen: 60 Prozent der Befragten sind für schärfere Maßnahmen im Bereich der Inneren Sicherheit.

Infratest dimap befragte von 5. bis 6. Oktober 1000 Menschen telefonisch. Emnid befragte am 7. Oktober rund 1000 Menschen.

Parteien / Regierung / Umfragen
09.10.2009 · 08:25 Uhr
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