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Umfrage: Mehrheit gegen neue Amtszeit Merkels

21 Prozent der Bundesbürger halten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) für überbezahlt. Foto: Rainer JensenGroßansicht

Berlin (dpa) - Der Euro-Einsatz hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Ansehen der Bevölkerung wenig genützt. Nach einer neuen Umfrage sähe es jeder Zweite (50 Prozent) nicht gerne, wenn Merkel auch nach der Wahl 2013 Regierungschefin bleibt.

39 Prozent würden der Forsa-Erhebung im Auftrag des Magazins «Stern» zufolge dagegen eine dritte Amtszeit von Merkel begrüßen. 11 Prozent äußerten keine Meinung.

Gespalten beurteilen die Bundesbürger das Krisenmanagement der Kanzlerin bei der Euro-Rettung: 46 Prozent sind der Ansicht, sie habe nicht richtig reagiert. 42 Prozent billigen ihren Kurs.

Vor dem enormen Arbeitspensum der Kanzlerin haben 56 Prozent der Bürger großen Respekt. 39 Prozent sind dagegen der Ansicht, ein derartiger Einsatz sei in diesem Amt selbstverständlich. Dass die Kanzlerin für ihre Arbeit im Vergleich mit ähnlichen Spitzenjobs vergleichsweise gering bezahlt wird, stört die meisten Bundesbürger nicht: 48 Prozent finden, das Kanzler-Gehalt von rund 16 000 Euro brutto sei gerade angemessen. 21 Prozent halten Merkel sogar für überbezahlt. 28 Prozent vertreten die Auffassung, sie bekomme zu wenig Geld.

Bundesregierung / Umfrage
02.11.2011 · 11:30 Uhr
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