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Umfrage: Mehr Angst vor Islamisten als vor Rechtsextremen

Berlin (dts) - Auch nach der Aufdeckung einer rechtsextremen Mordserie hält eine Mehrheit der Deutschen den islamischen Fundamentalismus für die größte Terrorgefahr im Land. Das ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage für "Bild am Sonntag". Demnach geht für 40 Prozent der Deutschen die größte Terrorgefahr von islamistischen Fanatikern aus.

Rechtsextreme sind für 34 Prozent der Befragten die größte Terrorbedrohung. Trotz Autobränden und Anschlägen auf Bahnanlagen in jüngster Zeit ist der Linksterrorismus wenig gefürchtet: Nur fünf Prozent sehen in ihm das größte Bedrohungspotenzial. 71 Prozent der Deutschen halten den Rechtsextremismus nicht für ein vorwiegend ostdeutsches Problem. Dieser Meinung sind nur 26 Prozent der Befragten. Eine große Mehrheit der Deutschen (87 Prozent) sieht sich vom Rechtsterrorismus persönlich "gar nicht" oder "weniger bedroht". Nur drei Prozent fühlen sich "sehr bedroht", sieben Prozent "bedroht". Emnid befragte am 17. November 503 Personen.
DEU / Gesellschaft
20.11.2011 · 02:00 Uhr
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