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Umfrage: Lebensmittelbranche hat Imageverlust durch Dioxinskandal

Düsseldorf (dts) - Der aktuelle Lebensmittelskandal sorgt für einen spürbaren Imageverlust der Lebensmittelbranche. Das ist das Ergebnis einer Befragung von 1.002 Konsumenten, die im Auftrag der Kommunikationsberatungsfirma "Ketchum Pleon" und in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut "tns emnid" erfolgte. Die deutschen Verbraucher verlieren laut Umfrageergebnis nicht nur das Vertrauen in die Zulieferer, sondern auch in die Landwirtschaft und den Lebensmitteleinzelhandel.

Die Befragten fordern deshalb schärfere Kontrollen und wünschen eine bessere Krisenkommunikation. 91 Prozent stimmen der Forderung zu, dass die Regierung stärker kontrollieren müsse. Die Ergebnisse zeigen außerdem, dass sich mit 21 Prozent nicht einmal ein Viertel der Bevölkerung von Ministerin Aigner ausreichend über den Dioxin-Skandal informiert fühlt. Das Bild der Medien, die mit 83 Prozent Zustimmung einen Spitzenwert erhielten sah hingegen anders aus. Auch die Verbraucherschutzorganisationen erhielten mit 44 Prozent eine positive Wertung. Die Umfrage belegt, dass bei den Befragten die Sorge um die Qualität der Lebensmittel wächst. Nicht einmal mehr ein Drittel der Teilnehmer erklären, sie hätten keine Bedenken beim täglichen Einkauf. Mit 42 Prozent haben deutlich weniger Bürger Vertrauen in die Qualität von Eiern. Vorbehalte gegenüber Hühner- und Schweinefleisch gibt es noch bei 37, beziehungsweise 35 Prozent der Bevölkerung.
DEU / Daten / Finanzindustrie / Nahrungsmittel
18.01.2011 · 16:26 Uhr
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