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Umfrage: Drei Viertel des Mittelstands rechnet mit steigenden Kosten durch Energiewende

Berlin (dts) - Drei Viertel der mittelständischen Unternehmen misst der Energiewende eine große Bedeutung bei und sieht hohe Investitionen für technische Erneuerungen auf sich zukommen, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. Das ist das Ergebnis einer Forsa-Umfrage im Auftrag der ALBIS Leasing AG. Unabhängig von der Unternehmensgröße schätzen die befragten Verantwortlichen die Bedeutung des Atomausstiegs für den deutschen Mittelstand als sehr hoch ein. So ergab die Umfrage, dass 89 Prozent die Folgen der Entscheidung als "sehr wichtig" oder "wichtig" einstufen.

Dabei bewertet die große Mehrheit der Betriebe die Auswirkungen der politischen Beschlüsse als Belastung. Annähernd drei Viertel gehen davon aus, dass Produkte und Dienstleistungen durch die Energiewende teurer werden. Ebenso viele rechnen mit höheren Kosten für ihr eigenes Unternehmen. Viele Unternehmen sehen voraus, dass sie aufgrund der Ausgaben die aktuellen Preise in der Zukunft nicht halten können. 58 Prozent wollen Kosten an ihre Kunden weitergeben oder haben das bereits getan. Ebenso sind viele Unternehmenslenker der Auffassung, dass die Energiewende dem Standort Deutschland insgesamt wirtschaftliche Nachteile bringt. Sechs von zehn befürchten "deutliche" oder "leichte Nachteile" für die internationale Wettbewerbsfähigkeit. Das erhöht den Druck besonders in energieeffiziente Techniken zu investieren. Mehr als drei Viertel der Befragten planen zum Beispiel Investitionen in energieeffiziente Techniken oder haben diese bereits umgesetzt.
DEU / Unternehmen / Energie
30.09.2011 · 10:13 Uhr
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