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Umfrage: Deutsche wollen stärkere Internet-Kontrolle nach Anschlägen in Norwegen

Berlin (dts) - Nach den Anschlägen in Norwegen ist eine klare Mehrheit der Deutschen für eine stärkere Überwachung des Internets sowie ein Verbot von privaten Schusswaffen und Killerspielen. Dies ergab eine Emnid-Umfrage für "Bild am Sonntag". Danach sind 80 Prozent der Bundesbürger dafür, dass Polizei und Verfassungsschutz das Internet stärker kontrollieren und extremistische und gewaltverherrlichende Inhalte soweit möglich löschen bzw. sperren.

Nur 18 Prozent sind dagegen. Besonders die Frauen (88 Prozent) und die Anhänger der Union (93 Prozent) wollen eine stärkere Überwachung des Internets. 79 Prozent der Deutschen wollen, dass Schusswaffen wie Gewehre und Pistolen in privaten Haushalten generell verboten werden. 20 Prozent wollen das nicht. Für harte Waffengesetze sind insbesondere die Ostdeutschen (87 Prozent) und die Grünen-Wähler (88 Prozent). 64 Prozent der Deutschen sprechen sich für ein generelles Verbot von Killerspielen (sogenannte "Ego-Shooter") aus. 33 Prozent sind dagegen. Während 89 Prozent der Rentner für ein Verbot sind (8 Prozent dagegen), ist es bei den 14- bis 29-Jährigen umgekehrt: Von den Jungen sind 58 Prozent dagegen, die Killerspiele zu verbieten, nur 32 Prozent dafür.
DEU / Terrorismus / Internet / Daten
31.07.2011 · 07:35 Uhr
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