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Umfrage: Bevölkerung und Manager misstrauen angeblichem Ende der Finanzkrise

Berlin (dts) - Die deutsche Bevölkerung und zahlreiche Manager trauen der Politik offenbar nicht zu, die Finanzkrise endgültig zu beenden. Zu diesem Ergebnis kommen zwei neue Studien der Universität Hohenheim im Auftrag der Direktbank ING-DiBa. Laut der Studien bezweifeln mehr als die Hälfte der Bevölkerung (53,7 Prozent) und zwei Fünftel der Entscheider aus Real- und Finanzwirtschaft (40,5 Prozent), dass die Politik die Krise auf den Finanzmärkten in den Griff bekommen wird.

Sie attestieren ihr stattdessen mangelnde fachliche Kompetenz, um die Strategien der Finanzbranche zu durchschauen, heißt es in der Studie. Knapp 60 beziehungsweise 64 Prozent der Befragten beider Seiten weisen auf diesen Mangel an Fähigkeiten und Wissen in der Politik hin. Darüber hinaus misstrauen sie dem Willen der Politik, die Finanzbranche zur Lösung der Krise in die Verantwortung zu nehmen.
DEU / Wirtschaftskrise / Unternehmen / Gesellschaft / Finanzindustrie
05.04.2011 · 17:05 Uhr
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