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Umfrage: 56 Prozent gegen höhere Hartz-IV-Sätze

Berlin (dpa) - Eine Mehrheit der Bundesbürger ist nach einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag der «Bild am Sonntag» gegen die von der Bundesregierung geplante Erhöhung der Regelsätze von Hartz IV.

Danach sprechen sich 56 Prozent der Bundesbürger gegen eine Anhebung aus. 14 Prozent davon sind sogar der Meinung, die Sätze für Hartz-IV-Empfänger sollten gekürzt werden. Nur 36 Prozent sprechen sich für eine Erhöhung von Hartz IV aus. Derzeit liegt der Regelsatz bei 359 Euro.

Zu der Frage, ob auch Ausgaben für Alkohol und Tabak in die Berechnung des Regelsatzes einfließen sollen, ist das Urteil der Bürger eindeutig: 75 Prozent sagen, diese Ausgaben sollten gestrichen werden, nur 22 Prozent sind anderer Ansicht. 78 Prozent plädieren wie Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) dafür, dass Hartz-IV-Familien künftig vermehrt Gutscheine für Sachleistungen vom Staat erhalten sollen.

Soziales / Arbeitsmarkt / Umfragen
26.09.2010 · 22:05 Uhr
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