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Ulema-Untersuchung: Koranverbrennung war beabsichtigt

Kabul (dpa) - Entgegen amerikanischen Regierungsangaben sind die Koranverbrennungen durch US-Soldaten in Afghanistan nach einer Untersuchung des Religionsrats vorsätzlich geschehen. Die Darstellung der US-Regierung, es habe sich um ein Versehen gehandelt, sei «nicht hinnehmbar», sagte ein Ratsmitglied der dpa in Kabul. Ein afghanischer Armeeoffizier auf der US-Basis Bagram habe sich bei den US-Soldaten erkundigt, was mit den religiösen Schriften geschehen solle. Ihm sei gesagt worden, sie würden in einen Container gebracht und gelagert. Stattdessen hätten die Amerikaner die Bücher verbrannt.

Konflikte / Afghanistan / USA
05.03.2012 · 12:47 Uhr
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