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Ukraine: Regierung wirft Opposition versuchten Staatsstreich vor

Kiew (dts) - Nach der Gewalteskalation in der ukrainischen Hauptstadt Kiew in der Nacht zum Mittwoch hat die Regierung der Opposition einen versuchten Staatsstreich vorgeworfen. Der geschäftsführende Ministerpräsident Serhij Arbusow sagte, die Proteste seien kein Zeichen der Demokratie, sondern der Versuch, gewaltsam an die Macht zu kommen. Unterdessen gehen die Proteste in Kiew und auch in anderen Städten des Landes weiter.

Die Demonstranten auf dem Unabhängigkeitsplatz bereiten sich offenbar auf neue Zusammenstöße mit der Polizei vor. Bei den Unruhen in der Nacht waren offiziellen Angaben zufolge mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen, rund 1.000 Menschen wurden verletzt. Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch forderte die Oppositionsführung auf, sich von radikalen Kräften zu distanzieren. Nach einem gescheiterten Krisentreffen in der Nacht machte der Oppositionspolitiker Vitali Klitschko Janukowitsch für die Gewalteskalation verantwortlich. Der habe keine zielführenden Gespräche zugelassen.
Vermischtes / Ukraine / Proteste / Gewalt
19.02.2014 · 10:30 Uhr
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