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Uganda will weibliche Beschneidung verbieten

Kampala (dts) - Uganda will weibliche Genitalienbeschneidungen verbieten lassen. Lokalen Medienberichten zufolge argumentierte Präsident Museveni, der menschliche Körper sei perfekt, so wie ihn Gott geschaffen habe. "Ich unterstütze die Kultur der Stämme, aber nur wenn sie nützlich ist und auf wissenschaftlicher Erkenntnis basiert", so Museveni. Die UN hatte im letzten Jahr in einer Resolution die weibliche Beschneidung als "Verletzung der Frauenrechte" verurteilt, die irreparable Schäden verursache. Neben einer Erhöhung der Sterberate im Kindbett seien Beschneidungen außerdem für ein erhöhtes HIV-Risiko verantwortlich. Schätzungen der WHO zufolge sind zurzeit weltweit bis zu 140 Millionen Frauen beschnitten. Bei der als "traditionell" bezeichneten Praxis werden meist bei Mädchen im vorpupertären Alter die Geschlechtsteile ohne medizinischen Grund teilweise oder ganz entfernt.
Uganda / Beschneidung
03.07.2009 · 13:37 Uhr
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