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Uganda: Gesetz zur härteren Bestrafung Homosexueller tritt in Kraft

Kampala (dts) - Ugandas Präsident Yoweri Museveni hat am Montag ein Gesetz in Kraft gesetzt, das eine härtere Bestrafung homosexueller Handlungen vorsieht. Das Gesetz, das bereits Mitte Dezember vom Parlament des afrikanischen Landes verabschiedet wurde, sieht unter anderem eine lebenslange Haftstrafe für "Wiederholungstäter" vor. Bei einem erstmaligen Verstoß gegen das Gesetz droht eine Haftstrafe von bis zu 14 Jahren.

Scharfe Kritik kam von Menschenrechtlern: "Dieses Gesetz wird Hass und Diskriminierung gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans- und intersexuelle Menschen in Uganda institutionalisieren und fördern", sagte Michelle Kagari, stellvertretende Afrika-Direktorin bei Amnesty International. "Das Gesetz ist eine Verhöhnung der in der ugandischen Verfassung verankerten Rechte."
Politik / Uganda / Justiz / Weltpolitik
24.02.2014 · 14:20 Uhr
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