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Ufa-Chef Bauer lobt öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Berlin (dts) - Der Geschäftsführer der größten deutschen TV-Produktion Ufa, Wolf Bauer, hat die Milliardengebühren für ARD und ZDF verteidigt. "Das deutsche Fernsehangebot gehört zu den besten in der Welt. Die große Vielfalt verdanken wir dabei vor allem dem dualen System von starken öffentlich-rechtlichen Sendern und kommerziell ausgerichteten Privatsendern", sagte Bauer dem Magazin "Cicero".

Trotz veränderter Sehgewohnheiten der jüngeren Zuschauer macht sich Bauer deswegen auch keine Sorgen über die Überlebensfähigkeit der großen Fernsehanstalten: "Wenn sie konsequent alle Kanäle und Plattformen nutzen, können sie ihre Vormachtstellung verteidigen." Zumal auch die Werbeindustrie weiterhin den großen Sendern vertraue, "weil sie die einzigen sind, die noch ein großes Millionenpublikum erreichen", sagte Bauer. Die neue Konkurrenz der etablierten Sender aus dem Internet begrüßt der Ufa-Chef als Produzent ausdrücklich, weil "Anbieter wie YouTube, Hulu und Netflix inzwischen realisiert haben, dass sie eigene attraktive Programme zeigen müssen, um die Zuschauer zu binden". Eine ähnliche Strategie empfiehlt Bauer auch dem in Deutschland weiterhin kriselnden Bezahlfernsehen. "Es reicht nicht, wenn man nur auf die Erstausstrahlung von Kinofilmen und Sport setzt", warnte Bauer. Die Erfahrungen der amerikanischen Pay-TV-Sender wie HBO, Showtime oder AMC zeigten, dass langfristig nur "originäre Produktionen höchster Qualität" zum Erfolg führten. "Ich traue Sky aber zu, in Deutschland einen ähnlichen Weg zu gehen. Wir entwickeln gerade neue Programmideen dafür."
DEU / Unternehmen / Fernsehen
28.06.2012 · 07:26 Uhr
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