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Überwachungskameras in Newark nahmen nicht auf

Washington (dpa) - Bei der spektakulären Sicherheitspanne auf dem New Yorker Flughafen Newark am vergangenen Sonntag haben die Überwachungskameras des Flughafenbetreibers nach US-Medienberichten nicht funktioniert.

Deshalb habe die Flugsicherheitsbehörde (TSA) zunächst von der US-Fluglinie Continental Airlines Videoaufnahmen aus dem betroffenen Terminal anfordern müssen, um nachvollziehen zu können, ob wirklich ein Passagier ohne Kontrolle in den Sicherheitsbereich gelangt war. Dies sei erst mit etwa zwei Stunden Verzögerung möglich gewesen, berichtete ABC News am Dienstagabend (Ortszeit). Die TSA hatte den Terminal nach der Panne für fast sieben Stunden geschlossen. Tausende Fluggäste saßen stundenlang fest.

«Die Kamera der Hafenbehörde lief nicht», sagte New Jerseys Senator Frank Lautenberg laut ABC. Die Hafenbehörde von New York und New Jersey ist Betreiber des Flughafens. Dem Bericht zufolge zeichneten die Kameras bereits seit dem 28. Dezember nicht mehr auf. «Es wäre Aufgabe der TSA gewesen, die Hafenbehörde zu informieren, dass die Kameras nicht laufen», sagte Lautenberg weiter. Warum dies nicht geschehen sei, müsse nun geklärt werden.

Erst mit stundenlanger Verzögerung habe die TSA dann auf den Videoaufnahmen der Fluggesellschaft sehen können, wie ein bislang nicht identifizierter Mann unkontrolliert durch eine Tür in den Sicherheitsbereich gelangte. Die TSA hatte den Terminal C des Newark Liberty International Airport daraufhin gesperrt. Tausende Fluggäste mussten den Sicherheitsbereich verlassen und erneut durch die Kontrollen.

Terrorismus / Luftverkehr / USA
06.01.2010 · 07:24 Uhr
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