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Überfahrenes Stoppsignal löste offenbar Zugunglück in Belgien aus

Halle (dts) - Das schwere Zugunglück in Belgien ist offenbar auf menschliches Versagen zurückzuführen. Einer der beiden Zugführer habe nach Aussage der Behörden demnach ein Stopp-Signal übersehen und keine Bremsung eingeleitet. Die Hintergründe für die Unachtsamkeit des Lokführers sind dabei allerdings noch unklar. Auch vereiste Gleise und starker Schneefall sollen beim Unfallhergang eine Rolle spielen. Das Unglück hatte sich heute Morgen gegen 8:30 Uhr bei der belgischen Stadt Halle, etwa 15 Kilometer von Brüssel, ereignet. Zwei Passagierzüge waren ineinander gerast, der massive Aufprall hatte einige Waggons angehoben und zur Seite geschoben. Die genaue Zahl der Unglücksopfer steht derzeit noch nicht fest. Belgiens Staatsanwaltschaft sprach von acht bis 20 Opfern, der Hallesche Bürgermeister Pieters nannte mindestens 20 Tote. Der belgische Rundfunk berichtet unterdessen von bis zu 25 Todesopfern, möglicherweise seien noch immer Menschen in den Waggons eingeklemmt. Etwa 150 der 250 bis 300 Passagiere seien zudem verletzt worden, wenigstens elf schwer. Das Rote Kreuz hat die Bevölkerung inzwischen zu Blutspenden aufgerufen.
Belgien / Zugverkehr / Unglücke
15.02.2010 · 16:13 Uhr
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