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Über 50 Tote nach Hochhausbrand in Shanghai

Der verheerende Hochhausbrand in Shanghai soll durch unfachmännische Schweiß-Arbeiten ausgelöst worden sein. Acht Männer wurden festgenommen.Großansicht

Shanghai (dpa) - Nach einem Hochhausbrand im Zentrum der chinesischen Wirtschaftsmetropole Shanghai ist die Zahl der Todesopfer bis Dienstagmorgen auf 53 gestiegen. In den Krankenhäusern werden noch über 70 Verletzte behandelt, wie die Staatsagentur Xinhua berichtete.

Im Rahmen der Ermittlungen nach der Brandursache wurden acht Männer festgenommen, darunter Schweißer, die den Brand in Gebäude mit unfachmännischen Renovierungsarbeiten am Montag ausgelöst haben sollen.

Das Feuer in dem 28 Stockwerke hohen Gebäude war am frühen Nachmittag bei Renovierungsarbeiten ausgebrochen. Die Feuerwehr half 100 Bewohnern aus dem brennenden Gebäude. Nach gut vier Stunden brachten Feuerwehrleute die Flammen weitgehend unter Kontrolle und durchsuchten die Räume. Danach wurde das ganze Ausmaß der Katastrophe deutlich. In ersten Meldungen war zunächst von acht Toten die Rede gewesen.

Ein Augenzeuge sagte laut Xinhua, dass Isoliermaterial am Gebäude in Brand geraten sei. Das Feuer habe sich dann schnell über das ganze Gerüst verbreitet. In dem Gebäude, das in den 1990er Jahren erbaut wurde, lebten vor allem Lehrer aus dem Bezirk Jing'an, in dem das Hochhaus liegt.

Unfälle / China
16.11.2010 · 14:11 Uhr
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