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Über 50 Tote bei erneuten Kämpfen im Jemen

Sanaa (dts) - Bei erneuten Kämpfen in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa sind am Dienstag mindestens 55 Menschen ums Leben gekommen. Wie die "Yemen Post" berichtet, soll es sich bei den Toten um mindestens 40 Stammeskämpfer und 15 Polizisten handeln. Erst am Montag waren bei einem Feuergefecht mindestens 18 Menschen getötet worden.

Zu den umkämpften Plätzen in Sanaa gehört das Anwesen des Stammesführers Sadik al-Ahmar, der als potenzieller Nachfolger des seit 1978 amtierenden jemenitischen Präsidenten Ali Abdullah Salih gilt. Über dem Haus von al-Ahmar sowie über dem Innenministerium und dem Hauptgebäude der Fluggesellschaft Yemen Airlines sei am Dienstag Rauch aufgestiegen, berichtet die Zeitung weiter. Im Jemen protestieren seit Mitte Januar breite Bevölkerungsschichten gegen die Regierung. Präsident Saleh zeigt sich wenig kompromissbereit und hat erst am Sonntag den Vorschlag des Golfkooperationsrats (GCC) für eine geregelte Machtübergabe zum dritten Mal abgelehnt.
Jemen / Proteste / Gewalt
24.05.2011 · 20:56 Uhr
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