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Über 30 Tote nach heftigen Überschwemmungen in der Türkei

Istanbul (dts) - Bei starken Überschwemmungen rund um die türkische Großstadt Istanbul sind in den vergangenen Tagen mindestens 31 Menschen gestorben. Mindestens 20 Personen wurden verletzt und acht weitere gelten noch als vermisst. Seit gestern hatte es in der Region um Istanbul heftig geregnet, was zu Überflutungen von Autobahnen und Übertreten mehrerer Flüsse geführt hatte. Laut Medienberichten sei das Wasser "wie ein Tsunami" über Istanbul hereingebrochen. Dabei wurden Hunderte Häuser teils stark beschädigt. Für die verheerenden Auswirkungen der Fluten sollen unter anderem auch die schlechte Stadtplanung und die Nicht-Berücksichtigung von Bauvorschriften in den Außenbezirken Istanbuls verantwortlich sein. Bei den Rettungseinsätzen sind sechs Hubschrauber und mehrere Boote im Einsatz, um den noch eingeschlossenen Menschen zu helfen. Türkische Medien berichteten unterdessen, in einem Istanbuler Stadtteil seien erste Plünderer aufgetaucht, die auf der Suche nach Wertgegenständen verlassene Betriebe und Autos durchsuchten. Erste Schätzungen über die Höhe der Schäden gehen von 70 bis 80 Millionen US-Dollar aus. Seit Dienstag sollen im Großraum Istanbul pro Quadratmeter 220 Liter Wasser niedergegangen sein. Für die kommenden Tage wird mit weiteren Regenfällen gerechnet.
Türkei / Unwetter
09.09.2009 · 23:05 Uhr
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