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Türkischer Gastwirt ersticht seine Tochter

Ansicht des Mehrfamilienhauses in der Innenstadt von Schweinfurt, in dem ein türkischer Gastwirt seine 15-jährige Tochter erstochen haben soll.Großansicht
Schweinfurt/Würzburg (dpa) - Ein türkischer Gastwirt hat am Mittwoch in Schweinfurt (Bayern) gestanden, seine 15-jährige Tochter erstochen zu haben. Als mögliches Motiv sah die Polizei andauernde Differenzen zwischen dem 45 Jahre alte Inhaber einer Dönerbude und der Gymnasiastin an.

«Beide hatten völlig unterschiedliche Lebensauffassungen, die immer wieder zu Spannungen führten», erklärte eine Polizeisprecherin. Weitere Einzelheiten zu den Hintergründen der Bluttat erhoffen sich die Ermittler von der Befragung von Freundinnen und Bekannten der Schülerin. Die 15-Jährige besuchte ein Gymnasium nur wenige hundert Meter von der elterlichen Wohnung entfernt. Das Stadtviertel am Rande der Schweinfurter Innenstadt ist vornehmlich von Landsleuten der Familie bewohnt.

Bei der Einsatzzentrale der Polizei in Würzburg war am Mittwoch gegen 3.30 Uhr ein Notruf eingegangen. Darin hieß es, eine Jugendliche sei in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Innenstadt niedergestochen und dabei offenbar schwer verletzt worden sei. Als die Beamten eintrafen, war die 15-Jährige bereits verblutet. Die Leiche wies mehrere Messerstiche auf und sollte noch am Mittwoch obduziert werden.

Der Vater des Mädchens wurde von einer Polizeistreife im Stadtgebiet unter dringendem Tatverdacht festgenommen. Im Laufe seiner Vernehmung legte er ein Geständnis ab. Weitere Einzelheiten nannte die Polizei zunächst nicht. «Wir müssen uns auf die Fakten konzentrieren, und die liegen uns noch nicht vor», sagte ein Polizeisprecher.

Kriminalität
24.06.2009 · 16:14 Uhr
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