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Türkei: Staatspräsident Gül kritisiert deutsche Einreisepolitik

Ankara (dts) - Der türkische Staatspräsident Abdullah Gül hat die deutsche Einreisepolitik scharf kritisiert. Demnach benötigten Türken für Besuche in Deutschland weiter ein Visum, während das für Deutsche bei Reisen in die Türkei nicht gelte. "Das passt nicht mehr zu unseren engen Beziehungen", sagte Gül in der "Süddeutschen Zeitung".

Wenn Deutschland seine starke Wirtschaft und seinen Wohlstand bewahren wolle, müsse es sich weiterhin öffnen, sagte Gül. Der Visumzwang schade auch der Wirtschaft in beiden Ländern. Zudem bekräftigte Gül erneut seinen Wunsch nach einer Mitgliedschaft der Türkei in der EU. Er hoffe, dass nun immer mehr Menschen in Europa sehen würden, "dass die Türkei keine Last darstellen würde für die Gemeinschaft". Die Türkei könne zudem mit ihrer starken Wirtschaft einen positiven Beitrag leisten "Europa wieder auf Vordermann zu bringen", so Gül. Der türkische Präsident kommt am Sonntag nach Deutschland. Auf dem Programm stehen neben Berlin auch Hightech-Firmen in Baden-Württemberg.
Türkei / Weltpolitik
16.09.2011 · 08:00 Uhr
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