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Türkei: Schaden nicht wiedergutzumachen

Anti-Israel Demo in IstanbulGroßansicht
Istanbul (dpa) - Aus Protest gegen den israelischen Angriff auf Schiffe mit Hilfsgütern für Gaza hat die türkische Regierung den israelischen Botschafter Gaby Levi einbestellt. Gleichzeitig wurden die Sicherheitsvorkehrungen vor israelischen Vertretungen verstärkt, berichtete das türkische Fernsehen.

Vor dem israelischen Generalkonsulat in Istanbul protestierten wütende Demonstranten gegen den israelischen Angriff auf ein Schiff mit Hilfsgütern. Einige der etwa hundert Demonstranten hätten versucht, das Gelände zu stürmen. Die Demonstranten seien aber gestoppt worden. Sie riefen Slogans gegen Israel.

Das türkische Außenministerium hat den israelischen Angriff auf ein mit Hilfsgütern für Gaza beladenes türkisches Schiff ungewöhnlich scharf kritisiert. Der Schaden für die Beziehungen der beiden Staaten sei nicht wiedergutzumachen. Die Türkei missbillige das als unmenschlich bezeichnete Vorgehen Israels scharf.

«Israel hat auf unschuldige Zivilisten gezielt», hieß es in der Erklärung, über die türkische Medien berichteten. «Sie haben einmal mehr gezeigt, dass sie sich um Menschenleben und friedliche Initiativen nicht kümmern.» Schiffe in internationalen Gewässern aufzubringen, sei auch ein Bruch internationalen Rechts.

Israelische Soldaten hatten am Morgen gewaltsam mehrere Schiffe aufgebracht, mit denen pro-palästinensische Aktivisten Hilfsgüter in den von Israel blockierten Gazastreifen bringen wollten. Dabei wurden mindestens zehn Menschen getötet. Nach letzten Berichten von den Schiffen untersagen israelische Soldaten ihren Gefangenen weitere Kontakte zur Außenwelt. Eines der gestürmten Schiffe ist ein türkischer Frachter.

Konflikte / Gaza / Nahost / Türkei
31.05.2010 · 12:58 Uhr
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