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Tsunami-Alarm in Neuseeland - Erste Welle niedrig

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Wellington (dpa) - Nach dem gewaltigen Erdbeben in Chile hat eine Tsunamiwelle von 50 Zentimeter Höhe am Sonntagmorgen die Chatham Inseln von Neuseeland erreicht. Die Katastrophenschutzbehörde in der Hauptstadt Wellington ließ ihren Tsunami-Alarm jedoch bestehen.

Es könnten in einigen Küstengebieten im Laufe des Tages immer noch Wellen bis zu einem Meter auftreten. Einige Vorhersagen hätten sogar vor bis zu drei Meter hohen Wellen gewarnt, berichtete Radio Neuseeland. Die Chatham Inseln, etwa 700 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Wellington, waren als erste von der quer über den Pazifik laufenden Wellte getroffen worden.

Die Polizei hatte Anwohnern in einigen Küstengebieten der Nordinsel Neuseelands geraten, ihre Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. In der Stadt Gisborne gingen die Beamten von Tür zu Tür. Auch auf der Südinsel wurde vor dem Tsunami gewarnt. Hier könnte vor allem die Gegend um die Stadt Christchurch betroffen sein, wie Radio Neuseeland berichtete.

Die Katastrophenschutzbehörde in Wellington warnte die Bevölkerung dringend davor, sich am Sonntag an den Stränden aufzuhalten. Die Anwohner sollten sich auch von Flüssen fernhalten, vor allem in den Mündungsgebieten.

Erdbeben / Tsunami / Neuseeland
27.02.2010 · 22:18 Uhr
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