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Trittin: Saarland-«Jamaika» kein Signal für Bund

Hinter der Festlegung der Saar-Grünen für Verhandlungen über das bundesweit erste «Jamaika»-Bündnis sieht Jürgen Trittin vor allem persönliche Motive. (Archivbild)Großansicht
Berlin (dpa) - Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Jürgen Trittin sieht in der saarländischen «Jamaika»-Entscheidung kein Signal für die Bundespolitik. «Da sehe ich zur Zeit eher etwas anderes», sagte Trittin am Sonntagabend in den ARD-«Tagesthemen».

«CDU und FDP gehen daran, den Atommüll zu vermehren.» Hinzu kämen aus Grünen-Sicht negative Signale aus den Berliner Koalitionsverhandlungen zwischen Union und FDP zum Kündigungsschutz und den Minijobs. «Das ist kein Koalitionsangebot, sondern eine Kampfansage an die Grünen», so Trittin.

Hinter der Festlegung der Saar-Grünen für Verhandlungen über das bundesweit erste «Jamaika»-Bündnis mit CDU und FDP sieht Trittin vor allem persönliche Motive. «Sie haben für das Saarland entschieden und nur für das Saarland.» Eine Rolle habe auch das Verhalten von Linkspartei-Chef Oskar Lafontaine gespielt, der in seiner Heimat Saarland Wahlkampf gegen die Grünen gemacht habe.

Parteien / Grüne / Koalition / Saarland
12.10.2009 · 07:45 Uhr
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