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Trittin geht es nach Herzinfarkt wieder besser

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Berlin (dpa) - Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin (55) ist nach einem Herzinfarkt wieder auf dem Weg der Besserung. «Die Diagnose Herzinfarkt hat sich bestätigt», teilte Fraktionssprecher Michael Schroeren am Mittwoch in Berlin mit.

«Durch frühzeitiges Eingreifen konnte eine Ausdehnung des Infarktes verhindert werden.» Trittin sei wohlauf und werde in den nächsten Tagen das Krankenhaus verlassen. Wann er wieder einsatzfähig ist, blieb offen. «Er wird sich in den kommenden Wochen auskurieren und keine Termine wahrnehmen», sagte Schroeren.

Die Co-Fraktionsvorsitzende Renate Künast sagte der Deutschen Presse-Agentur dpa: «Natürlich haben wir uns große Sorgen gemacht. Jetzt drücken wir ihm die Daumen.»

Trittin hatte am Montag einen Termin kurzfristig absagen lassen müssen. Er hatte sich mehreren Berichten zufolge unpässlich gefühlt und einen Arzt aufgesucht. Zunächst sei er ins Bundeswehrkrankenhaus gekommen, später wegen besserer Untersuchungsmöglichkeiten in die Berliner Charité. Medienberichte über einen Infarkt hatte die Fraktion zunächst nicht bestätigt. Grünen-Politiker und Mitarbeiter berichteten, bei Treffen in den vergangenen Tagen habe der Spitzenmann keinen kranken Eindruck gemacht.

Sein Privatleben hält Trittin für gewöhnlich weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus. Der passionierte Jogger, Fahrradfahrer und Nichtraucher hatte die Grünen an der Seite von Künast per Dauereinsatz im zurückliegenden Bundestagswahlkampf zu einem Rekordergebnis geführt. Trittin war von 1998 bis 2005 Bundesumweltminister.

Parteien / Grüne
27.01.2010 · 16:32 Uhr
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