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Trichet: Keine Krise des Euro, sondern der Staatsfinanzen

Berlin (dpa) - Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, hat die Euro-Länder zum Sparen aufgefordert. Die EZB erwarte von den Regierungen in der Eurozone, dass sie enorme Anstrengungen unternehmen, um Schulden abzubauen. Das sagte er der «Bild»-Zeitung. Nach Ansicht von Trichet, gebe es keine Krise des Euro, sondern vielmehr eine Krise der Staatsfinanzen in einigen Euro- Ländern. Der EZB-Chef bezeichnete den Euro als glaubwürdig und stabil. Trichet verteidigte außerdem erneut seine Forderung nach einer schnellen Ausweitung des EU-Rettungsschirms.

Finanzen / EU
15.01.2011 · 07:18 Uhr
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