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Trennung von Agrar- und Verbraucherressort gefordert

Berlin (dpa) - Die Zuständigkeit für Verbraucherschutz und Agrarpolitik sollte Umweltschützern zufolge innerhalb der Bundesregierung getrennt werden. Der Deutsche Naturschutzring (DNR) forderte entsprechende Konsequenzen aus dem jüngsten Dioxinskandal.

«Wer sich wie Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner für die Interessen der Agrarlobby und vor allem der Futtermittelindustrie einsetzt, kann nicht gleichzeitig als Verbraucherschutzministerin agieren», erklärte der DNR am Freitag in Berlin.

Die Organisation schlug vor, den Verbraucherschutz bei einem anderen Bundesressort, etwa beim Umwelt- oder beim Gesundheitsministerium, anzusiedeln. Das wäre besser für ein wirksames und unabhängiges Handeln im Sinne der Verbraucher. Der DNR forderte Bundeskanzlerin Merkel auf, die Vorschläge der EU-Kommission für die ökologische Neuausrichtung der europäischen Agrarpolitik ab 2013 zu unterstützen und «die Aufrüstung der Höfe zu Agrarfabriken» zu beenden, sagte DNR-Präsident Hubert Weinzierl laut Mitteilung.

Agrar / Gesundheit
14.01.2011 · 11:21 Uhr
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