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Tote und Chaos nach Unwettern in der Türkei

Istanbul (dts) - Bei sintflutartigen Regenfälle im Nordwesten der Türkei und in der Metropole Istanbul sind bisher offenbar mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anatolia fanden Rettungskräfte heute vier Leichen auf einem Parkplatz für Lkws in Istanbul. Der Nachrichtensender CNN-Turk berichtet zudem von sieben weiteren Toten, die in der Nähe einer Tankstelle im Bezirk Halkali gefunden wurden. Bereits gestern waren mindestens sechs Menschen, darunter ein sechsjähriges Mädchen, in der Stadt Saray bei einer Sturzflut ums Leben gekommen. Die Toten wurden später von Rettungskräften geborgen. Acht weitere Personen werden noch vermisst. Zwei Menschen starben in einem Vorort von Istanbul. Eine offizielle Bestätigung für die Zahl der Toten gibt es bislang nicht. Die Behörden rechnen mit weiteren Opfern. Die Unwetter lösten zudem im Großraum Istanbul ein Verkehrschaos aus. Mehrere Straßen und zwei Stadtautobahnen wurden überflutet und mussten gesperrt werden. Flüsse traten über die Ufer, Autos und Busse wurden von den Fluten weggespült. Rettungskräfte mussten hunderte Menschen aus von den Wassermassen eingeschlossenen Häusern und Autos bergen. Ein Sprecher der Behörden sprach von der "größten Katastrophe seit Jahren". Tausende Häuser wurden durch die Fluten zerstört. Die Unwetter hatten am Montag mit schweren Regenfällen und starken Winden eingesetzt. Meteorologen rechnen mit weiterem Regen am Donnerstag, bevor sich die Unwetter bis zum Ende der Woche legen.
Türkei / Naturkatastrophe
09.09.2009 · 10:48 Uhr
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