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Tote bei Unwettern im Mittleren Westen der USA

Ein Hubschrauber kreist über den Trümmern eines zerstörten Hauses in Lake Township, Ohio.Großansicht
Washington (dpa) - Heftige Unwetter und Wirbelstürme haben im Mittleren Westen der USA mindestens sieben Menschen in den Tod gerissen, darunter auch ein fünfjähriges Kind. Die Opfer starben, als ein Tornado im US-Staat Ohio eine Schneise der Verwüstung schlug.

Zahlreiche Häuser wurden von der Naturgewalt in Trümmer gelegt. Im benachbarten Bundesstaat Michigan wurden zudem elf Menschen durch einen Wirbelsturm verletzt, wie der US-Fernsehsender CNN am Sonntagabend (Ortszeit) meldete. Dort wurde auch ein Atomkraftwerk automatisch abgeschaltet, nachdem eine äußere Mauer der Anlage beschädigt worden war. 500 Besucher eines Freizeitparks seien sicherheitshalber in einer Schule untergebracht worden.

Auch in Illinois richteten Unwetter Zerstörungen an. Vielerorts wurden Dächer abgedeckt, Bäume und Strommasten knickten im Sturm um. Ein Ausmaß der Schäden war zunächst noch nicht absehbar. Seine Stadt sehe aus «wie ein Kriegsgebiet», sagte der Bürgermeister von Streator, Jimmie Lansford. Ein Tornado mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 Stundenkilometern habe sich einen Weg quer durch die Stadt von West nach Ost gebahnt.

Wäre der Pfad des Sturms zwei Häuserblöcke weiter nördlich verlaufen, hätte er ein Krankenhaus getroffen, sagte Lansford. «Es hätte alles viel schlimmer kommen können», meinte der Bürgermeister.

Unwetter / USA
07.06.2010 · 14:21 Uhr
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