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Tote bei Selbstmordanschlag in Peshawar

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Islamabad (dpa) - Ein Selbstmordattentäter hat am Donnerstag in einem belebten Geschäftsviertel in der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar mindestens vier Menschen mit in den Tod gerissen.

Mindestens 20 weitere Menschen seien bei der Explosion auf der wichtigsten Straße der Provinzhauptstadt verletzt worden, sagte Peshawars Polizeichef Liaquat Ali Khan. Der Attentäter habe rund sieben Kilo Sprengstoff an seinem Körper versteckt und gezündet, als ein Polizist ihn durchsuchen wollte. Der Polizist und zwei Zivilisten seien am Anschlagsort getötet worden, ein dritter Zivilist sei im Krankenhaus an seinen Verletzungen gestorben. Nach Krankenhausangaben schweben mehrere der Verletzten in Lebensgefahr.

Zuletzt waren am Dienstag bei einem Selbstmordanschlag auf den Presseclub Peshawars drei Menschen und der Attentäter getötet worden. In den vergangenen Monaten haben radikalislamische Aufständische vor allem in Peshawar, aber auch in anderen pakistanischen Städten Dutzende Anschläge verübt. Alleine in den vergangenen zwei Monaten starben dabei mehr als 500 Menschen. Pakistanische Sicherheitskräfte haben Mitte Oktober eine Offensive gegen die Taliban und das Terrornetz El Kaida im Grenzgebiet zu Afghanistan begonnen. Nach Armeeangaben starben mehr als 600 Aufständische. Die Extremisten haben ihre Anschläge seit Beginn der Offensive verschärft.

Konflikte / Pakistan
24.12.2009 · 14:18 Uhr
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