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Tote bei Anschlag auf Sicherheitsfirma in Kundus

Afghanische Sicherheitskräfte inspizieren den Ort der Attacke in Kundus.Großansicht

Kundus/Eschborn (dpa) - Bei einem Selbstmordanschlag auf eine private Sicherheitsfirma in der nordafghanischen Stadt Kundus sind am Dienstag mindestens drei Wachmänner getötet und ein weiterer verletzt worden.

Insgesamt drei Selbstmordattentäter hätten die Niederlassung der Firma angegriffen, sagte der Vize-Polizeichef der Provinz Kundus, Abdul Rahman Aktasch. Die Firma namens Kabora Security Services sichere die staatliche deutsche Entwicklungsorganisation GIZ in Kundus.

Die GIZ teilte mit, ihre Mitarbeiter seien unversehrt. Die Entwicklungsorganisation sei nicht das Ziel des Anschlags gewesen. Die attackierte Firma habe Objektschützer für die GIZ gestellt.

Aktasch sagte, der erste Attentäter habe sich in einem mit Sprengstoff beladenen Wagen neben dem Büro des Unternehmens in die Luft gesprengt und seinen beiden Komplizen somit Zutritt verschafft. Bei einem kurzen Feuergefecht seien die beiden anderen Attentäter von Polizisten erschossen worden.

Konflikte / Afghanistan
02.08.2011 · 12:26 Uhr
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