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Tote bei Anschlägen auf Pilgerbusse im Irak

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Kerbela (dpa) - Terroristen haben am Montag im Irak zwei Anschläge auf schiitische Pilger verübt. In der Stadt Kerbela sprengte sich ein Selbstmordattentäter mit einer Autobombe neben einem Bus voller iranischer Pilger in die Luft.

Nach Angaben der Gesundheitsbehörde von Kerbela starben zwölf Menschen, darunter sieben Iraner. 36 Menschen wurden verletzt. In der Nachbarstadt Nadschaf explodierte wenige Stunden später eine zweite Autobombe neben einem Bus. Zur Zahl der Opfer dieses Anschlages lagen zunächst keine gesicherten Informationen vor.

Kerbela und Nadschaf gehören zu den wichtigsten Wallfahrtsorten der schiitischen Muslime weltweit. In der vergangenen Woche hatten Terroristen in der Hauptstadt Bagdad Bomben in mehreren Schiiten-Vierteln gezündet. Zu der Bombenserie hatte sich später das sunnitische Terrornetzwerk Al-Kaida im Irak bekannt.

Konflikte / rpt rpt rpt / Irak
08.11.2010 · 12:48 Uhr
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