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«Topographie des Terrors» wird eröffnet

Dunkle Wolken über dem Gelände des ehemaligen Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) mit dem neuen Ausstellungsgebäude Großansicht
Berlin (dpa) - Nach einem mehr als 20-jährigen Provisorium wird heute in Berlin das Ausstellungs- und Dokumentationszentrum «Topographie des Terrors» eröffnet. Zu der Zeremonie auf dem Gelände der früheren NS-Terrorzentralen wird auch Bundespräsident Horst Köhler erwartet.

Auf dem Gelände im Herzen Berlins waren einst die Zentralen von SS und Gestapo untergebracht, mehr als 15 000 Menschen wurden hier verhört und gefoltert. In einem schlichten, transparenten Flachbau soll künftig an das Grauen erinnert werden. Das Projekt nach einem Entwurf von Architektin Ursula Wilms hat 25 Millionen Euro gekostet. Im Vorfeld kam es zu zahlreichen Pannen, 13 Millionen Euro wurden in den Sand gesetzt.

Schon seit 1987 hatte es auf dem Gelände eine Freiluftausstellung gegeben. Mit mehr als einer halben Million Besuchern im Jahr gehört sie zu den meistbesuchten Erinnerungsorten in Berlin.

Topographie des Terrors: http://www.topographie.de

Geschichte / Ausstellungen / Nationalsozialismus
06.05.2010 · 08:50 Uhr
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