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Töpfer fordert Klimaschutzschritte der EU

Berlin (dpa) - Der Umweltexperte Klaus Töpfer (CDU) hat vor dem Weltklimagipfel Forderungen an die EU nach einer bedingungslosen Festschreibung der CO2-Reduktion um 30 Prozent unterstützt.

Brüssel müsse den «zwingend erforderlichen Schritt» weiter gehen, schreibt der frühere Bundesumweltminister und ehemalige Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen in einem Gastbeitrag für die «Frankfurter Rundschau» (Montag). Bisher wolle Brüssel nur dann von 20 auf 30 Prozent erhöhen, wenn andere Industrieländer mitziehen.

Töpfer forderte auch die schwarz-gelbe Bundesregierung zu mehr Einsatz im Interesse des Klimaschutzes auf. «Es ist noch nicht zu sehen, wie wir unser Ziel von fast 40 Prozent weniger CO2-Emissionen im Jahr 2020 gegenüber 1990 auch wirklich realisieren können», sagte der Umweltexperte der Zeitung «Passauer Neue Presse» (Montag). Deutschland sei in keiner guten Position mit Blick auf die finanzielle und technologische Unterstützung der ärmsten Länder der Welt, die den Klimawandel nicht verursacht hätten, aber am stärksten darunter litten. «Hier muss wirklich mehr getan werden», betonte Töpfer.

UN / Klima / Gipfel
07.12.2009 · 07:36 Uhr
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