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Tödliche Luftangriffe auf den Gazastreifen

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Gaza/Tel Aviv (dpa) - Bei israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen ist nach palästinensischen Angaben ein Mensch getötet worden. Fünf weitere Palästinenser seien verletzt worden.

Das sagte der Sprecher des medizinischen Notdienstes der radikalislamischen Hamas-Organisation, Adham Abu Selmeja, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur dpa. Die Hamas kontrolliert das kleine Palästinensergebiet zwischen Israel und Ägypten seit Mitte Juni 2007. Israel macht die radikalislamische Palästinensergruppe deshalb direkt dafür verantwortlich, wenn die Waffenruhe verletzt wird.

Ein Armeesprecher bestätigte, dass die Luftwaffe in der Nacht zu Dienstag insgesamt vier Angriffe gegen Ziele im Gazastreifen geflogen sei. Damit habe Israel auf einen Raketenangriff auf die im Süden gelegene Stadt Beerscheva reagiert. Ein Kampfflugzeug habe unter anderem eine Gruppe von Palästinensern angegriffen, die Raketen auf Israel abfeuern wollte.

Der Pilot eines israelischen Kampfflugzeugs habe auf den Abschuss einer selbstgebauten Rakete aus dem Gazastreifen sofort reagiert, berichteten palästinensische Augenzeugen. Er habe eine Luft-Boden-Rakete auf die Abschussstelle abgefeuert. Drei militante Palästinenser seien schwer verletzt und ins Schifa-Krankenhaus nach Gaza gebracht worden. Dort sei einer der Verletzten später gestorben. Drei weitere Menschen seien bei einem Luftangriff auf Schmugglertunnel unter Grenze zu Ägypten verletzt worden.

Konflikte / Nahost
16.08.2011 · 13:35 Uhr
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