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Todesurteile gegen Oppositionelle im Iran

Blick in eine Gerichtsverhandlung gegen Oppositionelle in Teheran. (Archiv- und Symbolbild)Großansicht
Teheran (dpa) - Wegen ihrer Teilnahme an Protesten gegen die umstrittene Präsidentenwahl im Iran sind jetzt in Teheran fünf Oppositionelle zum Tode verurteilt worden. Wie die Staatsmedien weiter berichteten, wurden weitere 81 Angeklagte zu Haftstrafen zwischen sechs Monaten und 15 Jahren verurteilt.

Eine Revision gegen die Urteile sei zugelassen, betonte die iranische Justiz. Bereits im Vormonat waren Todesurteile gegen drei Demonstranten verhängt worden.

Unmittelbar nach der Wiederwahl von Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte die Opposition gegen Wahlfälschung protestiert. Die iranische Führung ließ die darauf folgenden Massendemonstrationen gewaltsam niederschlagen, rund 4000 Menschen wurden festgenommen. Über 100 Inhaftierte warten noch auf ihren Prozess wegen angeblichen Umsturzversuchs.

Konflikte / Iran
18.11.2009 · 08:29 Uhr
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