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Todesschütze von Dachau bricht sein Schweigen - Hass auf Justiz

München (dpa) - Der Todesschütze von Dachau hat sein Schweigen gebrochen und mit seinem Pflichtverteidiger gesprochen. Reue habe er bislang nicht gezeigt, berichtet die «Süddeutsche Zeitung» unter Berufung auf den Anwalt. Die Motive für die tödlichen Schüsse im Dachauer Amtsgericht waren demnach Hass auf Bayerns Justiz. Der 54-jährige Ex-Transportunternehmer habe ihm erklärt, dass er seit Jahren immer vor Gericht verloren habe, so der Anwalt. Der Mann hatte während einer Urteilsbegründung gegen ihn mehrere Schüsse auf Richter und Staatsanwalt abgegeben. Der Staatsanwalt wurde getötet.

Kriminalität / Justiz
17.01.2012 · 07:52 Uhr
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