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Todesopfer bei Protesten in Iran und Bahrain

Teheran/Manama (dts) - Bei Demonstrationen gegen die Regierung hat es am Montag im Iran und in Bahrain mehrere Verletzte und mindestens zwei Tote gegeben. Im Iran kam bei den größten Protesten seit einem Jahr mindestens ein Mensch ums Leben. Wie die regimenahe Nachrichtenagentur Fars berichtet, sei der Demonstrant bei "einer verbotenen Zusammenkunft" erschossen worden.

Bei Zusammenstössen zwischen der Polizei und Demonstranten gab es zudem mehrere Verletzte. Berichten zufolge ging die Polizei gewaltsam gegen die Protestierenden vor und setzte Tränengas ein. Einige Menschen sollen auch Schussverletzungen davongetragen haben. Im Golf-Emirat Bahrain demonstrierte die schiitische Bevölkerungsmehrheit gegen die sunnitische Führungsschicht, der sie Diskriminierung vorwirft. Bei Ausschreitungen gab es mindestens ein Todesopfer. Augenzeugen zufolge wurden zudem mindestens 25 Menschen verletzt. Angesichts der erfolgreichen Umstürze in Tunesien und Ägypten waren in beiden Ländern mehrere Tausend Menschen dem Protestaufruf der Opposition gefolgt. Auch im Jemen forderten erneut mehr als 1.000 Demonstranten politische Reformen und den sofortigen Rücktritt von Präsident Ali Abdullah Saleh.
Iran / Bahrain / Weltpolitik / Proteste
14.02.2011 · 23:55 Uhr
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