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Todesfahrer von Hamburg-Eppendorf zu drei Jahren Haft verurteilt

Hamburg (dts) - Das Hamburger Landgericht hat den Todesfahrer von Eppendorf zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Die Richter sprachen den 40-Jährigen am Dienstag wegen fahrlässiger Tötung sowie fahrlässiger Körperverletzung schuldig. Er muss zudem wegen vorsätzlicher Gefährdung des Straßenverkehrs den Führerschein abgeben und kann diesen erst nach fünf Jahren wieder erwerben.

Alexander S. hatte seine Tat bereut und während des Prozesses bei den Hinterbliebenen der Unfallopfer um Verzeihung gebeten. Er beteuerte, sich nie wieder ans Steuer eines Autos setzen zu wollen. Der Mann war am 12. März des vergangenen Jahres in Folge eines epileptischen Anfalls mit über 100 Kilometer pro Stunde über eine Ampel einer mehrspurigen Kreuzung gerast und riss dabei vier Menschen in den Tod. Unter ihnen war der Sozialwissenschaftler Günter Amendt und der Schauspieler Dietmar Mues.
DEU / HAM / Justiz / Unglücke
05.06.2012 · 14:53 Uhr
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