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Tod von Anwalt in Moskauer U-Haft bleibt wohl ungesühnt

Moskau (dpa) - Der Tod eines prominenten russischen Anwalts in der Untersuchungshaft vor mehr als zwei Jahren bleibt wohl ungesühnt. Ein Verfahren gegen eine Gefängnisärztin werde wegen Verjährung eingestellt, teilte die Ermittlungsbehörde in Moskau mit. Die Familie von Sergej Magnitski und Menschenrechtler reagierten entsetzt. Der kranke Anwalt war wegen angeblicher Steuervergehen verhaftet worden, nachdem er Korruptionsvorwürfe gegen Behörden erhoben hatte. Er starb qualvoll in der Zelle. Hilfe von Ärzten bekam der 37-Jährige nicht.

Justiz / Kriminalität / Russland
10.04.2012 · 03:48 Uhr
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