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Timoschenko-Strafprozess nach kurzer Anhörung vertagt

Kiew (dpa) - Ungeachtet internationaler Proteste ist in der Ukraine ein zweiter Strafprozess gegen die inhaftierte Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko fortgesetzt worden. In Abwesenheit der erkrankten Oppositionsführerin eröffnete Richter Konstantin Sadowski in der Stadt Charkow die Verhandlung wegen angeblicher Steuerhinterziehung und Veruntreuung, berichteten örtliche Medien aus dem Gericht in der Ex-Sowjetrepublik. Nach einer kurzen Anhörung vertagte er den Prozess auf den 21. Mai. Man wolle abwarten, ob Timoschenko verhandlungsfähig sei, hieß es.

Justiz / Timoschenko / Ukraine
28.04.2012 · 10:52 Uhr
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