News
 

«Tigergipfel» verabschiedet Rettungsprogramm

Internationaler «Tigergipfel» in RusslandGroßansicht

Moskau (dpa) - Bei einem Gipfeltreffen in St. Petersburg wollen führende Politiker aus mehreren Staaten heute ein Rettungsprogramm für die letzten freilebenden Tiger verabschieden.

Auf Einladung des russischen Regierungschefs Wladimir Putin werden auch US-Außenministerin Hillary Clinton sowie der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao in der einstigen Zarenmetropole erwartet. Der Konferenz liegt ein detailliertes Programm zum Schutz der größten Raubkatzen der Erde zur Abstimmung vor. So sollen unter anderem Wilderer und Schmuggler wirksamer bekämpft werden.

Die Delegierten sollen zudem das Ziel eines Treffens im Sommer bestätigen, die Zahl der Tiger weltweit zu verdoppeln. Derzeit leben in 13 Staaten vor allem in Asien noch insgesamt rund 3200 Tiger in freier Wildbahn. Die Weltbank schätzt die Kosten für das Rettungsprogramm auf rund 350 Millionen US-Dollar (rund 255 Millionen Euro) in den nächsten fünf Jahren. Der Gipfel in Russland ist nach Angaben der Umweltstiftung WWF das erste Treffen, auf dem Regierungschefs über das Schicksal einer einzigen Tierart beraten.

Tiere / Artenschutz / Russland
23.11.2010 · 06:45 Uhr
[0 Kommentare]

Die aktuellen Schlagzeilen

 
 

 

News-Archiv

 
Diese Woche
25.01.2017(Heute)
24.01.2017(Gestern)
23.01.2017(Mo)
Letzte Woche
Vorletzte Woche
Top News

Weitere Themen