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Tiefensee kritisiert "Ausschlachtung" der Wende für den Wahlkampf

Berlin (dts) - SPD-Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee kritisiert die "Ausschlachtung" der Wende von CDU-Politikern für die Bundestagswahl. Wie Tiefensee in einem Interview mit dem "Handelsblatt" sagte, sehe er "die Versuche der CDU, mit der Erinnerung an 20 Jahre Mauerfall Wahlkampf zu betreiben, mit Sorge". Die "friedliche Revolution" sei nicht von Politikern, sondern von Bürgern gemacht worden. Tiefensee, der sieben Jahre lang als Oberbürgermeister von Leipzig im Amt war, reagiert damit auf einen Kongress in Weimar, bei dem die Union an die Wendezeit erinnerte. Bundeskanzlerin Angela Merkel plant außerdem für den kommenden September, mit einem "Nostalgiezug" von West- nach Ostdeutschland zu fahren. Den Luxuszug "Rheingold Express" hatte schon 1953 Konrad Adenauer als Wahlkampfmittel eingesetzt.
DEU / Parteien / Bundestagswahl
20.08.2009 · 20:17 Uhr
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